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Verlag vs. Selfpublishing

Welche Art der Veröffentlichung ist die beste für deinen Roman?

Du hast gerade den letzten Satz deines Romans geschrieben, blickst stolz auf dein Werk und fühlst dich für einen kurzen Moment, als wärst du endlich angekommen. 😌 Aber jeder, der schon mal ein Buch geschrieben hat, weiß: Früher oder später taucht die Frage auf, wie es mit dem Herzensprojekt weitergehen soll. Vielleicht hast du dir schon während des Schreibens Gedanken gemacht, welcher Weg der richtige für dich und dein Manuskript ist:

 
Bei einem Verlag veröffentlichen, oder die Sache selbst in die Hand nehmen? 🤔

 

Heute möchte ich dir die Vor- und Nachteile von Selfpublishing und Verlagsveröffentlichung erläutern. Außerdem gebe ich dir ein paar Hinweise mit an die Hand, die dir bei deiner Entscheidung helfen werden.

Verlag vs. Selfpublishing

Bei einem Verlag bewerben oder lieber gleich loslegen?

Selfpublishing: Die gute Nachricht zuerst: Im Selfpublishing kann jeder jederzeit veröffentlichen. Du musst dich nirgendwo bewerben, brauchst dir keine Gedanken um ein Exposé zu machen und hast ganz allein die Kontrolle darüber, wann und wo dein Buch erscheint. Während Verlage an einen festen Zeitplan gebunden sind und sich neben deinem noch um viele andere Manuskripte kümmern müssen, kannst du deinen Roman im Selfpublishing innerhalb von wenigen Tagen auf den Markt bringen. 💪🏼

 

Beachte: Hast du dich für einen Selfpublishing-Dienstleister entschieden, bist du meist an die jeweilige Plattform gebunden und darfst dein Buch nirgendwo sonst veröffentlichen. Diese Exklusivität besteht sowohl im Selfpublishing als auch bei einem Verlagsvertrag.

 

Verlag: Wer sich dazu entschließt, sein Buch über einen Verlag an die Leserschaft zu bringen, der braucht auf jeden Fall eines: viiiieel Geduld. Zunächst solltest du recherchieren, welcher Verlag zu deinem Manuskript passt – das geht am besten über die Website. Nicht jeder bedient jedes Genre. Da wäre es reine Zeitverschwendung, würdest du deinen Regionalkrimi an einen Sachbuchverlag schicken. 🙈 (Und es macht dich wenig beliebt, da jeder merkt: Du hast dich überhaupt nicht mit dem Verlag auseinandergesetzt.)

 

Hast du dir mehrere Verlage ausgesucht, deren Programm zu deiner Geschichte passt, geht es an die Bewerbung – und da begann die Prokrastination. 😅 Viele Autor*innen tun sich nämlich ziemlich schwer, ein knackiges und aussagekräftiges Exposé zu formulieren. Wenn man so tief in seinem eigenen Roman drinsteckt, sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Was ist wichtig und muss im Exposé unbedingt erwähnt werden? Was kannst du getrost weglassen?

 

Was alles in ein Exposé gehört und wie du dir diese Arbeit in Zukunft erleichtern kannst, erfährst du in einem späteren Blogartikel.

 

Nachdem du mit deinem Anschreiben zufrieden bist und deine Story und Charaktere in einem Exposé zusammengefasst hast (natürlich ohne Rechtschreibfehler 🤓), geht es mit der Bewerbungsphase erst richtig los. Hier ist nicht nur Geduld gefragt, sondern auch ein dickes Fell. Da Verlage tagtäglich Manuskripte zugesendet bekommen, kann es mehrere Monate dauern, bis du eine Antwort bekommst. Manchmal erhältst du gar keine Antwort, nicht mal eine Absage, geschweige denn eine Erklärung, warum dein Manuskript nicht ins Programm passt. 😢

 

Schau dir während deiner Recherche die Websites der Verlage gut an. Viele weisen dort darauf hin, falls es einen "Annahme-Stopp" ✋🏼 gibt, etwa weil der Verlag momentan ausgelastet ist, oder lediglich bestimmte Genre angenommen werden. Rechne außerdem damit, dass es noch lange dauern wird, bis man dein Buch tatsächlich kaufen kann. Verlage planen weit im Voraus, weshalb es nicht ungewöhnlich wäre, wenn dein Roman erst für nächstes oder übernächstes Jahr angesetzt wird.

Wie gut kannst du mit Absagen/Ablehnung umgehen?

Durchschnittlich wird 1 Prozent der eingesandten Manuskripte veröffentlicht. Das sollte man stets im Hinterkopf behalten, wenn man versucht, bei einem Verlag unterzukommen. Deshalb solltest du auch nicht allzu traurig sein, wenn dein Roman nicht angenommen wird. Eine Absage bedeutet nicht, dass du nicht schreiben kannst oder deine Geschichte blöd ist. Du gehörst zu 99 Prozent! 😉

 

Trotzdem frustriert es dich wahrscheinlich sehr, wenn die zehnte, die zwanzigste oder die fünfzigste Absage ins Postfach schneit. An diesem Punkt zweifelt jeder an sich selbst, das ist vollkommen verständlich. Ein Roman ist eine sehr persönliche, manchmal intime Angelegenheit, in die du viel Herzblut gesteckt hast. Eine Ablehnung kann sich daher anfühlen, als hätte man nicht nur dein Manuskript abgelehnt, sondern dich.

 

Hast du dich schon mal gefragt, ob deine Ideen, Träume und Werte einfach nicht gut genug sind, um mit der Welt geteilt zu werden? 😔

 

Dass dein Buch abgelehnt wurde, sagt nichts über dein Talent als Schriftsteller*in aus (es sei denn, in der Absage stand ausdrücklich, dass du ganz grauenvoll schreibst und es bitte in Zukunft lassen solltest). Es bedeutet lediglich, dass es nicht gefunkt hat. Von der Liebe wissen wir, dass es oft ziemlich lange dauern kann, bis es endlich funkt. Aber wenn es dann passiert, war es das Warten wert. 💖

 

Betrachte eine – oder sehr viele – Absagen nicht als Ende deines Weges. Vielleicht hast du einfach noch nicht den richtigen Verlag gefunden, oder vielleicht ist ein Verlag nicht der beste Weg für dich. In beiden Fällen stehen dir noch unzählige Möglichkeiten offen, deine Geschichte mit begeisterten Leser*innen zu teilen. 📖 Du brauchst dich nicht unter Druck zu setzen, die nächste J. K. Rowling oder der nächste Sebastian Fitzek zu werden. Solche Erfolgsgeschichten klingen schön, doch sie können dich genauso unglücklich machen, wenn du versuchst, ihnen auf Biegen und Brechen nachzueifern. 🥵

Wie wäre es mit einem kleinen Verlag oder einer Literaturagentur?

Da die großen, bekannten Verlagshäuser täglich kistenweise Manuskripte erhalten, ist es für unbekannte Autor*innen umso schwerer, dort einen Fuß in die Tür zu bekommen. Anstatt dich also kurzerhand auf dtv, Goldmann und Carlsen zu stürzen, lohnt es sich, dich mal nach weniger bekannten Verlagen umzuschauen, die sich auf dein Genre spezialisiert haben. Dort ist nämlich die Chance, unter Vertrag zu kommen, deutlich höher. 🥳

 

Eine andere Möglichkeit ist es, dich an eine Literaturagentur zu wenden. Agenturen helfen dir, bei dem richtigen Verlag unterzukommen und einen ordentlichen Vertrag auszuhandeln. Aber Achtung: Eine seriöse Agentur kostet dich erst etwas, wenn du tatsächlich Bücher verkaufst. Dann bekommt sie einen Anteil deines Vorschusses bzw. des Gewinns durch verkaufte Exemplare. Verlangt die Agentur Geld von dir, bevor überhaupt ein Verlagsvertrag zustande gekommen ist, sollest du die Finger davon lassen. 😤

 

(Das Gleiche gilt übrigens für Druckkostenzuschussverlage, die du für eine Veröffentlichung bezahlst, und das nicht wenig. Mehr dazu kannst du hier nachlesen.)

 

 Beachte: Auch Agenturen sind auf bestimmte Genres spezialisiert. Schau dir also zuvor die Website der Agentur an und überlege, ob sie zu dir und deinem Manuskript passt.

Verlag vs. Selfpublishing

Die Aufbereitung deines Manuskripts: Verantwortung abgeben oder kreative Freiheit behalten?

Verlag: Wenn du es geschafft hast, unter Vertrag zu kommen, bringt dir das einige Vorteile: Von hier an übernimmt der Verlag den größten Teil der Arbeit: Lektorat, Satz, Covergestaltung, Klappentext, Druck und Vertrieb geschehen (größtenteils) vor Ort. Zusätzlich sorgt der Verlag, je nach Bekanntheit, für eine höhere Reichweite und kann dir ggf. sogar einen Platz in Buchhandlungen sichern.

 

Dass dir so viele Aufgaben abgenommen werden, bedeutet allerdings auch, dass du teilweise dein Mitspracherecht verlierst. Die Entscheidung darüber, unter welchem Titel dein Roman verkauft wird, welches Cover er bekommt und welche Passagen drinbleiben oder rausfliegen, liegt von nun an beim Verlag. Nach jeder Korrekturrunde (meist 2-3) wird dir das Manuskript zurückgeschickt und du bist dran, die Empfehlungen des Lektors einzupflegen. Manche Passagen werden dabei unter Umständen ganz gestrichen, weil sie nicht zur Ethik des Verlags passen oder die Geschichte unnötig in die Länge ziehen. 📝

 

Natürlich wird nichts an deinem Manuskript ohne dein Einverständnis endgültig geändert, aber auch ein Verlagsvertrag kann aufgelöst werden, sollte sich der Verlag an bestimmten Inhalten deines Buches stoßen und du dich weigern, angeratene Änderungen vorzunehmen.

 

Anders als beim Selfpublishing arbeitest du hier mit Leuten zusammen, die viele Projekte gleichzeitig koordinieren und betreuen müssen und daher an einen strikten Zeitplan gebunden sind. 📅 Für jedes Buch wird im Voraus geplant, wann das Lektorat fertig sein muss, wann Satz und Layout stehen, an welchem Datum es in Druck geht und wann schließlich die Veröffentlichung ansteht. Dass der Autor Burnout bekommen hat und das Manuskript nicht bis zur nächsten Korrekturrunde bearbeiten kann, gilt nicht als Entschuldigung. Das klingt hart, aber auch Verlage sind Wirtschaftsunternehmen. 📊

 

Damit möchte ich keinesfalls sagen, dass Burnout keine ernst zu nehmende Krankheit sei! Mir ging es sogar genauso: Damals war ich noch angestellt und arbeitete gleichzeitig am Aufbau meiner Selbstständigkeit. Die klassische 70-Stunden-Woche. Eines Tages ging einfach nichts mehr, ich erlitt über Nacht einen Hörsturz und hatte von da an ein paar Wochen wirklich keinen Bock mehr auf mein derzeitiges Leben. Aber das Buch musste trotzdem fertig werden.

 

In einer idealen Welt müsste man seine mentale und körperliche Gesundheit nie hintenanstellen, und jeder würde sich überlegen, wie er sich und seine Mitmenschen glücklich machen kann. Da wir aber nicht in einer idealen Welt leben, müssen wir realistisch bleiben. 😐

 

Selfpublsihing: Entscheidest du dich dafür, dein Buch selbst zu veröffentlichen, gibt es natürlich auch da einige Vor- und Nachteile. Einerseits behältst du jegliche künstlerische Freiheit. Du entscheidest über den Titel, das Cover und hast die volle Kontrolle darüber, was mit deinem Manuskript passiert. Meiner Meinung nach das Beste am Selfpublishing: Du kannst es individuell an deinen Alltag anpassen. Ob du gleich richtig loslegen oder alles Stück für Stück erledigen möchtest, bleibt dir selbst überlassen.

 

Andererseits trägst du eine höhere Verantwortung, denn beim Selfpublishing bist du für alles verantwortlich, was normalerweise ein Verlag übernehmen würde: Lektorat, Satz, Layout und Marketing. Druck und Vertrieb übernimmt der Selfpublishing-Dienstleister für dich.

 

Reicht es, wenn ich mal einen Freund/eine Freundin auf die Rechtschreibung schauen lasse?

 

Natürlich darfst du Beta-Leser*innen um ihre Meinung bitten, allerdings kann eine Korrektur von Rechtschreibung und Grammatik kein professionelles Lektorat ersetzen.

 

5 Gründe, warum du dir ein Lektorat gönnen solltest

 

Auch im Selfpublishing möchte man so nah wie möglich an Verlagsprodukte heranzukommen bzw. mit ihnen konkurrieren. Die Qualität deines Buches wirkt sich nicht nur auf die Verkaufszahlen und Rezensionen aus, sondern auch auf dein Image als Autor*in. Ein professionelles Lektorat stellt diese Qualität sicher, weshalb es immer notwendig ist, egal ob du dich für eine Veröffentlichung bei einem Verlag oder bei einem Selfpublishing-Dienstleister entscheidest. Versuchst du hingegen alles im Alleingang, kann dein Buch schnell unprofessionell wirken.

 

Wie soll ich denn mein Buch selbst lektorieren? 😳

 

Keine Sorge, du musst deinen Roman nicht selbst lektorieren und brauchst auch keinen Photoshop-Kurs zu belegen, um ein Cover zu basteln. 🔨😋 Für alle Schritte, die du bis zur Veröffentlichung erledigen musst, gibt es Profis, die dir helfen, damit dein Roman genauso fantastisch wird wie einer, der beim Verlag erschienen ist. So was muss nicht teuer sein. Egal ob du einen Thriller, eine Autobiografie, einen Gedichtband, Fantasy- oder Liebesroman geschrieben hast: Für absolut jedes Genre finden sich freie Lektor*innen, die genau darauf spezialisiert sind.

 

Lektorat Tintenwald legt den Fokus auf Fantasy, New Adult und Romance. Falls du in diesen Bereichen schreibst, matchen wir. 😉

 

Fragen mich Kunden nach jemandem, der das Cover für ihr Buch gestaltet, schlage ich Ihnen Cover Boutique vor. Constanze gestaltet wunderschöne Umschläge, die meine Autor*innen jedes Mal umhauen. 😍 Eine andere Möglichkeit sind Design-Wettbewerbe.

Wie schaut es mit deinem Honorar als Autor*in aus 🤑

Wenn man bedenkt, dass man beim Selfpublishing alles entweder selbst machen oder auslagern und bezahlen muss, während es ein Verlag ganz kostenlos und entspannt für dich erledigt, scheint die Entscheidung Verlag vs. Selfpublishing erst mal ziemlich einfach. Warum solltest du dir die ganze Mühe machen, wenn es jemand anderes kostenlos für dich erledigen könnte?

 

Allerdings: So kostenlos ist es auch wieder nicht. Ein typischer Verlagsvertrag legt fest, dass der Autor zwischen 7-10 Prozent des Gewinns (Nettopreis) erhält. Die restlichen 90-93 Prozent gehen an den Verlag, der ja nicht nur Arbeit, sondern auch Geld (Druck, Vertrieb, Marketing) in dein Buch steckt. Zum Vergleich: Auf Selfpublishing-Plattformen erhält der Autor bis zu 70 Prozent (Nettopreis).

 

Veröffentlichst du bei einem kleinen, unbekannten Verlag, kannst du nur wenig von dessen Reichweite profitieren und musst das Marketing deines Buches selbst übernehmen, da der Verlag (noch) kein Budget dafür hat. In diesem Fall wird dein Buch zwar durch einen Verlag veröffentlicht, du musst aber dennoch viel Zeit in Marketing stecken und erhältst trotzdem nur 7-10 Prozent des Gewinns. 😕

 

Ein Beispiel:

 

Du bist ein bisher unbekannter Autor und veröffentlichst dein erstes Buch. Da noch niemand deinen Namen kennt, verkaufst du nur 1.000 Exemplare zu je 14 € brutto (= 13,08 € netto)

 

a)     Verlagsvertrag, der Autor erhält 7 Prozent des Nettogewinns:

 

Du erhältst: 915,89 €

 

b)    Selfpublishing-Anbieter, der Autor erhält 70 Prozent des Nettogewinns:

 

Du erhältst: 9158,90 €

 

Print on Demand vs. finanzielles Risiko

Allgemein würde ich jedem raten, sich das finanzielle Risiko zu schenken 💸 und bei einem Selfpublishing-Dienstleister zu veröffentlichen, der Print on Demand anbietet. Als Autor*in ist man so begeistert und überzeugt von seinem Buch, dass man überschätzt, wie viele Exemplare sich wirklich verkaufen.

 

Bei Print on Demand wird ein Buch erst gedruckt, nachdem es bestellt wurde. Mittlerweile vertreiben auch einige Verlage ihr Programm über Print on Demand, mit dem unschlagbaren Vorteil: Weder der Verlag noch du als Autor*in bleibt auf unverkauften Exemplaren sitzen.

 

Als Selfpublisher ermöglicht dir Print on Demand außerdem, jederzeit Änderungen an deinem Roman vorzunehmen.

 

Willst du trotzdem lieber in Vorleistung gehen, solltest du zuvor die Ausgaben und erwarteten Einnahmen realistisch und sorgfältig kalkulieren. Niemandem ist geholfen, wenn du 1.000 Exemplare drucken lässt, von denen 950 in deinem Keller verstauben. 🥴

 

Marketing – muss das sein?

Ganz ehrlich: Marketing liegt nicht jedem. Klar, man kann sich in alles einlesen, und mit Übung wird man besser. Aber wenn es dich allein beim Gedanken an Marketing graust 🤮, dann wirst du es immer wieder schleifen lassen. Dabei entscheidet dein Marketing darüber, wie erfolgreich dein Roman wird, vor allem im Selfpublishing, aber auch, wenn du bei einem Verlag veröffentlichst. Junge/unbekannte Verlage haben wenig bis kein Budget, das sie ins Marketing stecken können.

 

Ist dein Erfolg abhängig von der Reichweite und Bekanntheit eines Verlags, die beide noch nicht allzu stark ausgeprägt sind, musst du ran (sonst wird dat nix). 🤪 

 

Lass dir das von einer sagen, die selbst bei einem kleinen Verlag veröffentlicht und bis dato nicht besonders viele Exemplare verkauft hat: Jepp, Marketing und die Pflege deiner Onlinepräsenz müssen leider sein. Wenn keiner der Kanäle bespielt wird, wo sich deine Leserschaft bewegt, wie sollen sie von dir und deinem Roman erfahren und ihn kaufen?

 

Mir geht es da ganz genau wie dir: Das Marketing meiner eigenen Bücher würde ich zu den Fails 2020/2021 zählen, da ich absolut nicht der "Marketing-Typ" bin. 😂 Aber wie man so schön sagt: Von nichts kommt nichts, deshalb müssen sich die meisten Autor*innen da selbst reinfuchsen. 🧐

 

"Bücher von Selfpublisher*innen sind grundsätzlich schlechter als Verlagsbücher"

Da die Möglichkeit des Selfpublishings noch relativ neu ist, haftet vielen im Eigenverlag erschienen Publikationen das Vorurteil an, sie seien nicht so gut wie "echte" Bücher und Selfpublisher keine "richtigen" Schriftsteller. Dabei stellt sich mir die Frage: Was macht einen "richtigen" Schriftsteller aus? Und einen erfolgreichen?

 

Heidi Klum würde sagen: "Ein Model ohne Auftrag ist kein Model." Genauso ist ein Autor ohne verkaufte Bücher kein Autor, zumindest kein erfolgreicher. 😅 Am Ende geht es nicht darum, ob dich andere als "richtigen" Autor bezeichnen, sondern ob du auf deinem Bankkonto erkennen kannst, dass sich dein Buch verkauft.

 

Man kann in einem Verlag veröffentlichen und verkauft am Ende 30 Exemplare eines Buches, in das man Jahre der Arbeit gesteckt hat. Man kann genauso als Selfpublisher veröffentlichen und >5.000 Stück verkaufen. Wen von beiden empfindest du als erfolgreichen Autor?

 

 

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