Was mich qualifiziert

Neben meinem abgeschlossenen Masterstudium der Buchwissenschaften absolvierte ich über ein Jahr lang Praktika in Verlagen, Kommunikationsagenturen und Buchhandlungen und bilde mich als Mitglied des VFLL (Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren) kontinuierlich hinsichtlich Textcoaching und Texting weiter. 
Doch vor allem sind es das Spiel mit Sprache und die Möglichkeit, mich immer wieder
aufs Neue in Charaktere zu verlieben, die mich sowohl als Textcoach als auch Autorin begeistern.

Geschichten sind Fenster zu anderen Welten und als Autor genießt man das Privileg, ein Stück davon in die Realität zu transportieren. Deshalb stehe ich dir auf dem Weg zur Veröffentlichung bzw. zum erfolgreich 
abgeschlossenen Projekt mit Rat und Tat zur Seite.

  Als herzliche und kreative Visionärin bin ich neugierig darauf, dich und dein Herzensprojekt kennenzulernen!

Wer noch mehr über mich und meinen Weg erfahren möchte, darf gern weiterlesen:

Womöglich klingt es nach dem ultimativen Klischee, aber ich war das kleine Mädchen mit dem Buch in der Hand, das in der Ecke saß und mit niemandem sprach. Erstens, da ich der Inbegriff von Introversion war, zweitens, da mir die Wirklichkeit oftmals viel zu langweilig erschien. Geschichten dagegen zogen mich an wie das Licht die Motten. Für meine Eltern war das beruhigend, immerhin stellte ich in dieser Zeit schon mal nichts Gravierendes an. Auf jeder Familienfeier und sogar in der Kinderdisko: ich kam mit einem Buch im Rucksack. Und irgendwie schienen alle darauf zu warten, dass sich das irgendwann „verwachsen“ würde. 
Tat es nicht. Heute bin ich die Frau mit dem Buch in der Hand, die in der Ecke sitzt und es genießt, in Geschichten einzutauchen und sich für eine Weile darin zu verlieren.
 
Bücher haben mich also von Kind auf jeden Tag begleitet, doch auf die Frage, was genau ich werden will, wenn ich „groß“ bin, wusste ich sehr, sehr lang keine Antwort. So lang, dass sämtliche meiner früheren Mitschüler entweder beruflich erfolgreich, verheiratet oder beides waren – und ich mir zwischenzeitlich lieber zwei Katzen zulegte (hinter dieses Klischee kann ich auch einen Haken setzen). Die verschiedenen Praktika hatten mir zwar Spaß gemacht, doch der Aha-Moment, auf den ich hoffte, blieb noch immer aus. Allmählich fürchtete ich, meine Vorstellungen von einem Traumberuf seien womöglich viel mehr, als die Realität hergeben konnte.

Alle elf Minuten verliebt sich ein Arbeitnehmer in seinen Job. Etwa mit dieser Einstellung besuchte ich kurz nach dem Studium einen Vortrag zum Thema „Philosophisches Studium und wie man danach Geld verdienen soll“. Der Leiter war ein zielstrebiger, älterer Herr, der bereits auf eine lange Karriere in der Medienbranche zurückblicken konnte und uns mit „Schmackes“ erklärte, worauf wir uns von nun an einstellen müssten. Zugegeben, er machte mir irgendwie Angst. Bis er uns fragte: „Sagen Sie mir, was Sie werden wollen. Und damit meine ich nicht, was Ihre Familien wollen, 
dass Sie werden. Ich will von Ihnen wissen: Wie stellen Sie sich ein Berufsleben vor, 
das Sie wirklich glücklich macht?“ 

Im Nachhinein weiß ich nicht genau, woran es lag. Vielleicht hatte mich der Herr mit seiner überschwänglichen Motivation angesteckt oder vielleicht muss man einfach eine Weile warten, bis die richtigen Antworten von ganz allein kommen. In diesem Moment hob ich die Hand und erzählte, denn ich wusste mit einem Mal ganz genau, was ich werden will, 
jetzt, da ich „groß“ bin. 

Das war meine Geschichte. Jetzt bin ich gespannt auf deine!